Biosicherheit wird hier sehr ernst genommen. Die Einreisekarte stellt konkrete Fragen, und Spürhunde sowie Röntgengeräte unterstützen das. Etwas Riskantes anzumelden ist kostenlos und einfach; nicht anzumelden ist der Anfang vom Ärger.
Was du angeben musst
- Alle Lebensmittel: Obst, Gemüse, Fleisch, Milchprodukte, Honig, Snacks, sogar versiegelte und verpackte Waren.
- Pflanzenmaterial: Samen, Blumen, Holzschnitzereien und Strohprodukte.
- Tierische Produkte: Federn, Muscheln, Knochen und unbehandelte Wolle.
- Outdoor- und Sportausrüstung: Wanderschuhe, Zelte, Angelausrüstung, Golfschläger und Räder, die mit Erde, Wasser oder Gras in Kontakt waren.
Reinige deine Ausrüstung
Benutzte Wanderschuhe fallen oft auf. Entferne vor dem Packen alle Erde und Samen, denn schmutziges Schuhwerk kann Organismen tragen, die einheimische Wälder und Felder bedrohen. Das gilt auch für Zeltheringe, Fahrradreifen und Wathosen. Saubere Ausrüstung wird meist durchgewunken; schmutzige kann gereinigt, behandelt oder einbehalten werden.
Was verboten oder beschränkt ist
- Frisches Obst und Gemüse, Honig sowie viele Fleisch- und Milchprodukte dürfen nicht hinein.
- Elfenbein, bestimmte Wildtierprodukte und manche Medikamente sind beschränkt oder verboten.
- Auch erlaubte Gegenstände müssen angegeben werden, damit ein Beamter sie prüfen kann.
Bußgelder und der Ablauf
Wer einen riskanten Gegenstand nicht angibt, kassiert ein sofortiges Bußgeld von mehreren hundert Dollar, in schweren Fällen deutlich mehr. Vor dem Kontrollpunkt steht eine Amnestietonne, in der du Lebensmittel straffrei entsorgen kannst. Wer ehrlich anmeldet, riskiert im schlimmsten Fall meist nur, dass der Gegenstand einbehalten wird.
Was meist in Ordnung ist
Viele Alltagsdinge gehen problemlos durch, solange du alles Zweifelhafte angibst. Gewerblich verpackte und versiegelte Snacks, Schokolade, Kaffee und Tee sind in der Regel kein Problem. Industriewaren, Kleidung und Toilettenartikel sind biosicherheitstechnisch unbedenklich. Das Problem sind fast immer frische Lebensmittel, alles, was einmal gelebt hat, und Ausrüstung, die draußen im Einsatz war.
Weitere Regeln an der Grenze
- Du darfst eine angemessene Menge zollfreien Alkohol und Tabak mitbringen; größere Mengen sind zollpflichtig.
- Bargeld ab NZ$10.000, in jeder Währung, muss angegeben werden.
- Bring verschreibungspflichtige Medikamente in der Originalverpackung mit Rezept oder Arztschreiben mit und prüfe eingeschränkte vorab.
So läuft der Flughafen ab
Nach dem Gepäck gehst du durch den Biosicherheitsbereich, wo Mitarbeiter deine Einreisekarte lesen und Spürhunde dein Gepäck beschnüffeln können. Angemeldete Gegenstände werden geprüft und entweder zurückgegeben, behandelt oder einbehalten. Es ist unkompliziert, wenn du ehrlich warst. Der ganze Sinn ist, Neuseelands Felder, Wälder und einheimische Tierwelt vor Schädlingen und Krankheiten zu schützen, deshalb sind die Kontrollen gründlich und keine Formsache.
Die einfache Regel
Kreuze auf der Einreisekarte ja an, wenn du irgendeinen Zweifel hast, und lass den Beamten entscheiden. Es kostet nichts und erspart ein Bußgeld.
Vor dem Packen kurz prüfen
- Iss oder entsorge frisches Obst und Snacks aus dem Flieger vor der Kontrolle.
- Reinige Wanderschuhe, Zeltheringe und Sportausrüstung gründlich von Erde.
- Leg Lebensmittel und Outdoor-Ausrüstung obenauf, damit du sie leicht zeigen kannst.
- Wirf Reste vom Flug vor der Kontrolle in die Amnestietonne.
Eine ehrlich ausgefüllte Karte und saubere Ausrüstung bedeuten fast immer einen schnellen, problemlosen Durchgang.
Biosicherheitsregeln und Verbotslisten werden regelmäßig aktualisiert, prüfe also vor dem Flug die Hinweise des Ministry for Primary Industries (Biosecurity New Zealand).