Für eine kurze Reise reicht meist eine Prepaid-Touristen-SIM oder eine eSIM. Eine SIM bekommst du bei der Ankunft am Flughafen oder in jedem Supermarkt und Handyladen in der Stadt.
Die drei Netze
- One NZ (früher Vodafone) und Spark haben die beste Abdeckung auf dem Land und sind die sicherere Wahl auf abgelegenen Strecken.
- 2degrees ist oft etwas günstiger und in und um die großen Zentren völlig ausreichend.
- Die Abdeckungskarten auf den Anbieterseiten zeigen die Lücken; gleiche sie mit deiner geplanten Route ab.
Ungefähre Kosten
Touristen- oder Prepaid-Pakete für Besucher kosten meist rund NZ$30 bis NZ$50 und enthalten für einige Wochen ein größeres Datenvolumen mit etwas Telefonie und SMS. Aufladen geht leicht über die App des Anbieters. Brauchst du nur Daten, sieh dir lieber einen reinen Datentarif an statt eines vollen Prepaid-Pakets.
Die eSIM-Option
Unterstützt dein Handy eSIM, kannst du einen neuseeländischen Tarif schon vor der Landung kaufen und aktivieren, sodass du nach dem Flug sofort Daten hast. Das erspart Schlangen am Flughafen. Prüfe vorher, ob dein Handy entsperrt und eSIM-fähig ist.
Wo die Abdeckung abbricht
- Rechne mit Funklöchern auf abgelegenen Highways, Bergpässen und in weiten Teilen von Fiordland.
- Manche Great Walks und DOC-Hütten haben gar keinen Empfang; sag jemandem Bescheid, bevor du in funklose Gebiete gehst.
- Selbst beliebte Gegenden haben Funklöcher zwischen den Orten, lade Karten also für offline herunter.
SIM einrichten
Eine physische SIM muss registriert werden, was der Laden meist gleich vor Ort erledigt, oder du machst es mit deinen Passdaten über die App des Anbieters. Die Aktivierung geht in der Regel schnell, kann aber etwas dauern, erledige sie also noch am Flughafen oder in der Stadt, statt darauf zu bauen, dass es sofort beim Losfahren klappt. Bewahre die ursprüngliche SIM und das kleine Werkzeug für den Rückflug sicher auf.
Wie viel Daten kaufen
- Karten, Nachrichten und E-Mail brauchen wenig Daten; ein bescheidener Tarif deckt eine typische Reise.
- Videostreaming und Videoanrufe verbrauchen weit mehr, plane also größer, wenn du darauf angewiesen bist.
- Lade Offline-Karten und wichtige Buchungen herunter, solange du in der Stadt guten Empfang hast.
Anrufe und Notfälle
Die Notrufnummer in Neuseeland ist 111 für Polizei, Feuerwehr und Rettung, und sie funktioniert auch ohne Guthaben oder vielerorts über ein anderes Netz, wenn deines keinen Empfang hat. Für alltägliche Anrufe nutzen die meisten datenbasierte Apps statt Minuten. Wer ins Hinterland geht, sollte einen Personal Locator Beacon erwägen, den viele Outdoor-Läden und DOC-Büros vermieten, denn ein Handy nützt nichts ohne Abdeckung.
Kostenloses WLAN
Öffentliche Bibliotheken, viele Cafés, i-SITE-Zentren und die meisten Holiday Parks und Hostels bieten kostenloses WLAN, die Geschwindigkeit schwankt aber. Für Nachrichten und E-Mail reicht es, für große Uploads verlass dich nicht darauf. Lade größere Dateien und Updates lieber über WLAN als über mobile Daten, um dein Volumen zu schonen. Preise, Datenvolumen und Abdeckung ändern sich, prüfe also die aktuellen Tarife auf der Seite des Anbieters vor dem Kauf.