Das Zentrum gruppiert sich um den Octagon, einen achteckigen Platz, umringt von Bars und Cafés. Der Bahnhof von 1906, mit Mosaikböden und verziertem Mauerwerk, ist das meistfotografierte Gebäude des Landes und einen Blick wert, auch ohne Zug. Die Baldwin Street, einst im Rekordbuch als steilste Wohnstraße der Welt, ist ein kurzer Abstecher und ein knackiger kleiner Anstieg.
Was man unternehmen kann
- Den Octagon, den Bahnhof und das Universitätsviertel zu Fuß erkunden.
- Die Baldwin Street erklimmen, wenn du das Foto und das Brennen in den Beinen willst.
- Die Speight's-Brauerei besichtigen, die seit 1876 in der Stadt braut.
- Das Toitū Otago Settlers Museum besuchen, kostenlos und gut zur Stadtgeschichte.
Ausflüge in die Umgebung
- Die Otago-Halbinsel, wo man am Taiaroa Head Königsalbatrosse sieht, dazu Gelbaugenpinguine, Zwergpinguine und Pelzrobben.
- Larnach Castle auf dem Kamm der Halbinsel, mit Gärten und Hafenblick.
- Die wilden Strände der Sandfly Bay und die ins Meer geschnittene Tunnel Beach südlich der Stadt.
Gut zu wissen
Der Octagon, der Bahnhof, die Baldwin Street und die Stadtstrände sind alle kostenlos. Das Albatros-Zentrum am Taiaroa Head und die Pinguin-Reservate verlangen Eintritt für geführte Beobachtung, meist NZ$50 oder mehr, und müssen gebucht werden. Die Speight's-Tour und Larnach Castle kosten ebenfalls. Pelzrobben und einige Pinguine kann man aber gratis sehen, wenn man die Strände der Halbinsel in der Dämmerung still abgeht und Abstand zur Tierwelt hält.
Ehrlicher Hinweis: Dunedin liegt weit im Süden und ist oft kühl und grau, selbst im Sommer, und die Tierbeobachtungs-Touren kosten Geld und müssen gebucht werden. Plane für die Halbinsel einen halben bis ganzen Tag; ihre einzige kurvige Küstenstraße dauert länger, als die Karte vermuten lässt.