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Otago

Dunedin

Dunedin liegt am Kopf eines langen Hafens an der Südostküste der Südinsel und trägt seine schottischen Wurzeln offen: Der Name ist das alte Gälisch für Edinburgh, die Straßennamen sind schottisch, und die steinerne Universität und die Kirchen passen ins Bild. Es ist eine Studentenstadt mit lebendiger Musik- und Cafészene, und die Tierwelt der Otago-Halbinsel direkt vor der Tür ist der eigentliche Grund, warum die meisten kommen.

Das Zentrum gruppiert sich um den Octagon, einen achteckigen Platz, umringt von Bars und Cafés. Der Bahnhof von 1906, mit Mosaikböden und verziertem Mauerwerk, ist das meistfotografierte Gebäude des Landes und einen Blick wert, auch ohne Zug. Die Baldwin Street, einst im Rekordbuch als steilste Wohnstraße der Welt, ist ein kurzer Abstecher und ein knackiger kleiner Anstieg.

Was man unternehmen kann

  • Den Octagon, den Bahnhof und das Universitätsviertel zu Fuß erkunden.
  • Die Baldwin Street erklimmen, wenn du das Foto und das Brennen in den Beinen willst.
  • Die Speight's-Brauerei besichtigen, die seit 1876 in der Stadt braut.
  • Das Toitū Otago Settlers Museum besuchen, kostenlos und gut zur Stadtgeschichte.

Ausflüge in die Umgebung

  • Die Otago-Halbinsel, wo man am Taiaroa Head Königsalbatrosse sieht, dazu Gelbaugenpinguine, Zwergpinguine und Pelzrobben.
  • Larnach Castle auf dem Kamm der Halbinsel, mit Gärten und Hafenblick.
  • Die wilden Strände der Sandfly Bay und die ins Meer geschnittene Tunnel Beach südlich der Stadt.

Gut zu wissen

Der Octagon, der Bahnhof, die Baldwin Street und die Stadtstrände sind alle kostenlos. Das Albatros-Zentrum am Taiaroa Head und die Pinguin-Reservate verlangen Eintritt für geführte Beobachtung, meist NZ$50 oder mehr, und müssen gebucht werden. Die Speight's-Tour und Larnach Castle kosten ebenfalls. Pelzrobben und einige Pinguine kann man aber gratis sehen, wenn man die Strände der Halbinsel in der Dämmerung still abgeht und Abstand zur Tierwelt hält.

Ehrlicher Hinweis: Dunedin liegt weit im Süden und ist oft kühl und grau, selbst im Sommer, und die Tierbeobachtungs-Touren kosten Geld und müssen gebucht werden. Plane für die Halbinsel einen halben bis ganzen Tag; ihre einzige kurvige Küstenstraße dauert länger, als die Karte vermuten lässt.

Beste Reisezeit

Dunedin gehört zu den kühleren, wolkigeren Städten des Landes, liegt weit im Süden und ist zum Südpolarmeer hin offen. Der Sommer von Dezember bis Februar ist das beste Fenster, oft 16 bis 20 Grad, am grünsten und verlässlichsten für die Tierwelt der Halbinsel und Küstenwanderungen, wobei auch dann eine kalte Seebrise aufkommen kann. Der Herbst ist frisch und oft klar. Der Winter ist kalt, grau und feucht, in der Stadt selten tiefkalt, aber rau, mit kurzen Tagen; die Tierwelt ist noch da, Touren laufen aber mit reduzierten Zeiten. Der Frühling, wenn Albatrosse und Pinguine nisten, kann nass und windig sein. Wann immer du kommst, nimm warme und wasserdichte Schichten mit, denn das Wetter wechselt hier rasch und die Küste ist exponiert.

Vor Ort

Die Innenstadt um den Octagon, den Bahnhof und die Universität ist flach und gut zu Fuß, und das deckt die meisten Stadtsehenswürdigkeiten ab. Jenseits des Zentrums sind die Hügel steil, daher ist für die Otago-Halbinsel, die Baldwin Street und die äußeren Strände ein Auto oder eine geführte Tour sinnvoll; die einzige Küstenstraße der Halbinsel ist schmal und kurvig, und es gibt keinen brauchbaren Bus zu den Tierorten am Taiaroa Head. Lokale Busse fahren auf der Bee Card und decken die Vororte ab, sind nachts aber begrenzt. Parken im Zentrum ist gebührenpflichtig, aber meist leicht zu finden. Der Flughafen Dunedin liegt weit draußen, etwa 30 Kilometer südlich bei Momona, rund 30 Minuten Fahrt; es gibt einen Shuttle, ein Taxi kostet rund NZ$90 bis NZ$100, buche also vorab einen Shuttle, um zu sparen.

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