Hobbiton-Filmset
Hobbiton ist das echte Filmset, das für das Auenland in den Herr-der-R...
Tongariro ist der älteste Nationalpark Neuseelands und doppeltes Welterbe, geschätzt für seine Vulkane und seine kulturelle Bedeutung für die Māori. Der ehrliche Grund herzukommen ist das Tongariro Alpine Crossing, eine 19,4 km lange Strecke quer durch eine aktive Vulkanlandschaft aus Kratern, Lava und leuchtend grünen Seen. Im Winter werden dieselben Hänge zu den Skigebieten Whakapapa und Tūroa am Mount Ruapehu.
Der Park liegt im Zentrum der Nordinsel um drei Vulkane: Ruapehu, Ngāuruhoe und Tongariro. Ngāuruhoe diente in den Herr-der-Ringe-Filmen als Schicksalsberg. Die Landschaft ist roh, mit dampfenden Spalten, alten Lavaströmen und farbigen Kraterseen.
Das Tongariro Alpine Crossing ist die berühmte Tageswanderung, vorbei am Red Crater hinauf zu den Emerald Lakes und dann hinab auf der anderen Seite. Die meisten brauchen sechs bis acht Stunden, ungeschützt vor Wind und plötzlichem Wetter. Wer das nicht will, findet kürzere Wege wie die Taranaki Falls und die Tama Lakes nahe dem Dorf Whakapapa, ganz ohne Transportplanung.
Das Alpine Crossing ist eine Einbahnstrecke, du kannst also nicht am Start parken und zum Auto zurück. Fast alle nutzen einen Shuttle: Anbieter fahren ab National Park village, Whakapapa und Taupō, meist NZ$40 bis NZ$60 hin und zurück, setzen dich am Mangatepopo-Ende ab und holen dich in Ketetahi. Buche den Shuttle im Sommer vorab und bestätige die Abholzeit, denn du musst vor dem letzten Bus fertig sein.
Geführte Touren gibt es und sie lohnen im Winter, wenn die Route zur alpinen Tour mit Eispickel und Steigeisen wird; geh sie bei Schnee nicht ohne Guide. In der Skisaison kosten Liftpässe in Whakapapa oder Tūroa rund NZ$100 bis NZ$150 pro Tag.
Der Park liegt etwa in der Mitte der Nordinsel. Von Taupō sind es rund anderthalb Stunden nach National Park village oder Whakapapa; von Auckland plane etwa viereinhalb bis fünf Stunden und von Wellington rund vier. Die meisten wohnen in National Park village, Ōhakune oder Taupō und fahren zum Ausgangspunkt.
Der State Highway 1 (Desert Road) verläuft an der Ostseite und kann bei Winterschnee sperren, mit dem State Highway 4 im Westen als Ausweichroute. In Taupō gibt es einen kleinen Flughafen, aber keine Flüge in den Park selbst. Mit dem Auto kommt man am leichtesten hin.
Für das Alpine Crossing reicht die Wandersaison etwa von November bis April, wenn die Route meist schneefrei ist und Shuttles oft fahren. Januar und Februar sind am wärmsten und vollsten, an einem schönen Tag sind Hunderte unterwegs. Von Mai bis Oktober wird die Überquerung zur ernsten Alpentour mit Winterkönnen, Guide und Ausrüstung, während stattdessen die Skigebiete am Ruapehu öffnen. Das Wetter entscheidet in jeder Saison: unten windstill, oben ein Whiteout, prüfe also die Vorhersage und sei bereit umzukehren.