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Canterbury

Christchurch

Christchurch ist die größte Stadt der Südinsel und der Hauptankunftsort für Besucher, bevor es nach Canterbury und in die Südalpen geht. Sie ist flach, auf einem Raster um den kleinen Avon River angelegt und baut sich nach dem Erdbeben 2011 sichtbar neu auf. Dieser Wiederaufbau macht sie heute interessant: neue Architektur, Street Art und offene Flächen stehen neben den alten Steinkirchen und englischen Gärten.

Das Zentrum ist klein und leicht zu Fuß oder per Rad zu schaffen. Die Botanic Gardens und der angrenzende Hagley Park bilden einen großen grünen Kern, und man lässt sich über den Avon staken, fast wie vor einem Jahrhundert. Die provisorische Cardboard Cathedral, nach der Zerstörung der alten errichtet, steht nahe dem Erdbeben-Mahnmal.

Was man unternehmen kann

  • Durch die Botanic Gardens und den Hagley Park gehen, kostenlos und täglich offen.
  • Die Tram-Runde nehmen oder die Street-Art-Wandbilder in den wiederaufgebauten Blocks suchen.
  • Mit der Gondel auf die Port Hills fahren für einen Blick über Stadt, Ebene und Lyttelton Harbour.
  • Den Riverside Market und die aus Containern gebauten Gassen des neuen Zentrums durchstöbern.

Ausflüge in die Umgebung

  • Akaroa auf der Banks Peninsula, eine frühere französische Siedlung auf einem versunkenen Vulkan, etwa 90 Minuten mit dem Auto.
  • Die Canterbury Plains und die Fahrt hinauf zum Arthur's Pass und in die Südalpen.
  • Die heißen Pools von Hanmer Springs, rund 90 Minuten nördlich.

Gut zu wissen

Die Botanic Gardens, der Hagley Park und das Erdbeben-Mahnmal sind kostenlos, und der Street-Art-Pfad kostet nichts. Die historische Tram und die Gondel auf die Port Hills sind kostenpflichtig, je rund NZ$30 bis NZ$40. Fahrradverleih ist günstig, und das flache Zentrum macht das Rad zur einfachsten Art voranzukommen. Wer weiter nach Süden fährt, holt hier am besten den Mietwagen und deckt sich ein, bevor die kleineren Orte der Alpen und der Westküste kommen.

Ehrlicher Hinweis: Teile des Wiederaufbaus sind noch leere Grundstücke und Baustellen, und ein paar zentrale Blocks wirken nachts ruhig. Es ist eine bequeme, gelassene Stadt statt einer aufregenden, und die meisten nutzen sie als Basis für die weitere Südinsel.

Beste Reisezeit

Christchurch wirkt trockener und kontinentaler als die Städte der Nordinsel, mit größeren Schwankungen zwischen den Jahreszeiten. Der Sommer von Dezember bis Februar ist warm und beständig, oft 20 bis 26 Grad und die beste Zeit für die Gärten und Tagesausflüge, wobei ein heißer, trockener Nordwestwind die Temperaturen höher treiben und die Luft böig machen kann. Der Herbst färbt die Parks golden und bleibt angenehm. Der Winter ist kalt und frostig, nachts häufig bis zum Gefrierpunkt, mit klaren, frischen Tagen und den Alpen ein bis zwei Stunden entfernt unter Schnee, was zu einem Skitrip passt. Der Frühling ist wechselhaft. Die Stadt hat weniger Regen als Auckland oder Wellington, aber die Morgen können scharf sein, also nimm außerhalb des Sommers warme Schichten mit.

Vor Ort

Weil sie flach und im Raster angelegt ist, ist Christchurch die fahrradfreundlichste größere Stadt des Landes, mit markierten Radwegen durch das Zentrum und leicht zu findendem Radverleih; die Botanic Gardens, der Markt und der Cathedral Square liegen alle in bequemer Rad- oder Gehweite. Busse laufen über die Metrocard und bündeln sich am zentralen Bus-Interchange, abends und am Wochenende wird der Takt aber dünner. Eine historische Tram dreht eine Sightseeing-Runde durch die Innenstadt. Parken ist hier günstiger und einfacher als in Auckland oder Wellington, was einen Mietwagen für die weitere Region sinnvoll macht. Der Flughafen Christchurch liegt etwa 12 Kilometer nordwestlich des Zentrums, rund 20 Minuten mit dem Auto; der Bus 29 und die Purple Line verbinden ihn mit der Stadt, ein Taxi kostet etwa NZ$45 bis NZ$60.

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