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Canterbury

Canterbury reicht von der Pazifikküste über die flachen Canterbury Plains bis zu den Südalpen. Sein Zentrum ist Christchurch, die größte Stadt der Südinsel, nach den Erdbeben von 2010 und 2011 wieder aufgebaut. Die Region umfasst Aoraki / Mount Cook, den höchsten Gipfel des Landes, die türkisen Seen des Mackenzie-Landes und die Wal- und Robbenküste bei Kaikōura im Norden.

Was man sehen sollte

Der Nationalpark Aoraki / Mount Cook hat die höchsten Berge des Landes und kurze Wanderungen wie den Hooker Valley Track zu einem Gletschersee. Die Mackenzie-Seen Tekapo und Pukaki leuchten durch Gletschermehl kräftig blau, und Tekapo ist ein ausgewiesenes Sternenreservat. Kaikōura, etwa 2,5 Stunden nördlich von Christchurch, ist der Ort für Walbeobachtung und Robben.

  • Der Hooker Valley Track am Aoraki / Mount Cook
  • Lake Tekapo und die Church of the Good Shepherd
  • Kaikōura für Walbeobachtung und Robbenkolonien
  • Christchurchs Botanischer Garten und das wiederaufgebaute Zentrum

Unterwegs

Ein Auto erschließt die Region. Von Christchurch zum Lake Tekapo sind es etwa 2,5 bis 3 Stunden, und Mount Cook liegt eine weitere Stunde abseits der Hauptstraße. Von Christchurch nach Kaikōura sind es rund 2,5 Stunden die Küste hinauf. Die Straßen sind gut, doch die Alpenrouten können im Winter vereisen. Der TranzAlpine-Zug quert die Alpen von Christchurch nach Greymouth und ist für sich ein landschaftlicher Tagesausflug.

Wann reisen

Der Sommer bietet lange Tage für die Bergwanderungen und die klarsten Seefarben. Der Herbst ist frisch und ruhig. Der Winter bringt Schnee ins Hochland und Skifahren bei den Seen, und die kalten, klaren Nächte sind am besten zum Sternegucken in Tekapo. Die Walbeobachtung in Kaikōura läuft ganzjährig, sofern das Wetter mitspielt.

Ehrliche Hinweise

Das Wetter am Mount Cook schlägt schnell um, prüfen Sie also die Vorhersage und tragen Sie auch auf einer kurzen Wanderung Schichten bei sich. Wal- und Delfintouren in Kaikōura fallen bei rauer See manchmal aus, planen Sie also einen Reservetag ein, wenn es Ihnen wichtig ist, und buchen Sie im Sommer früh. Zwischen den Orten an den Mackenzie-Seen gibt es kaum Schatten oder Versorgung, tanken Sie also und nehmen Sie Wasser mit.

Kosten und praktische Tipps

Die wichtigsten Wanderungen sind kostenlos: der Hooker Valley Track, das Tekapo-Seeufer und der Küstenweg auf der Kaikōura-Halbinsel kosten nichts. Die kostenpflichtigen Erlebnisse sind die Walbeobachtung in Kaikōura, per Boot rund NZ$165, Rundflüge am Mount Cook und die heißen Becken von Tekapo. Christchurch ist in der Region am günstigsten für Treibstoff, Lebensmittel und Mietwagen, regeln Sie das also, bevor Sie landeinwärts fahren, wo die Preise steigen und die Versorgung dünner wird.

  • Tekapo ist ein Sternenreservat, eine klare Winternacht ist also am besten für die Sterne
  • Der Aussichtspunkt zum Tasman-Gletscher bei Mount Cook ist ein kurzer Weg mit großer Wirkung
  • Akaroa, eine ehemalige französische Siedlung auf der Banks Peninsula, ist ein leichter Tagesausflug ab Christchurch

Zu den Bergen

Von Christchurch quert die Fahrt landeinwärts etwa eine Stunde die flachen Ebenen, bevor die Alpen vorn aufsteigen, und der erste echte Halt ist meist der Lake Tekapo. Das Dorf Mount Cook liegt an einer Stichstraße abseits der Hauptstraße, etwa 45 Minuten pro Richtung, eine Übernachtung lohnt sich also mehr als ein hastiger Blick. Kaikōura liegt in der anderen Richtung, nördlich die Küste hinauf.

Gut zu wissen

Christchurch hat den wichtigsten Flughafen der Südinsel und ist ein häufiger Ort, um einen Mietwagen zu übernehmen. Das Bergwetter schlägt schnell um, prüfen Sie also Vorhersage und Straßenlage, bevor Sie zum Mount Cook oder über die Pässe fahren, und führen Sie in der Höhe ganzjährig warme Schichten mit. Die Sonne im Hochland ist im Sommer stark, nutzen Sie also Sonnencreme. Leitungswasser ist sicher, und Karten funktionieren überall außer an den kleinsten ländlichen Stopps.

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