Reiseführer

Outdoor-Aktivitäten in Neuseeland

Die Natur ist für die meisten der Hauptgrund zu kommen, und die Auswahl ist groß: mehrtägige Great Walks, kurze Tageswanderungen, Kajak und Surfen, Skifahren im Winter und die Abenteuersportarten, für die Queenstown bekannt ist. Vieles ist kostenlos oder günstig, doch das Wetter bleibt die Variable. Plane und prüfe die Lage.

Du kannst eine ganze Reise mit Natur füllen, ohne viel mehr als den Transport zu zahlen. Das Department of Conservation (DOC) verwaltet ein riesiges Netz aus Wegen, Hütten und Campingplätzen, und viele der besten Tageswanderungen kosten nichts.

Great Walks und Tageswanderungen

  • Die zehn Great Walks wie Milford, Routeburn und Abel Tasman sind die mehrtägigen Aushängeschilder; Hütten müssen gebucht werden, im Sommer oft Monate vorher.
  • Tageswanderungen wie das Tongariro Alpine Crossing und Roys Peak lohnen sich ohne Übernachtung.
  • DOC-Hütten auf Great Walks kosten je nach Weg und Saison rund NZ$25 bis NZ$100 pro Nacht.

Wasser und Abenteuer

Seekajak im Abel Tasman und in den Marlborough Sounds, Surfen in Raglan und Wildwasser-Rafting bei Rotorua sind beliebt. Queenstown ist die Heimat des kommerziellen Abenteuers: Bungy von NZ$150 bis NZ$250, Jetboot, Fallschirmsprung und Canyon-Swings. Buche die teuren Aktivitäten in der Hochsaison vorab.

Skifahren

Die Skigebiete um Queenstown, Wanaka und Mount Ruapehu laufen meist Juni bis Anfang Oktober, je nach Schnee. Ausrüstung kannst du am Berg leihen, und Liftpässe sind ein spürbarer Tageskosten, plane sie also ein. Die Zufahrten brauchen im Winter mitunter Ketten.

DOC-Hütten und Camping

Neben den Great Walks betreibt DOC hunderte Hinterlandhütten und einfache Campingplätze, viele günstig oder kostenlos. Ein Hüttenpass oder Einzeltickets decken die meisten ab. Der Standard reicht von Pritschen mit Holzofen bis zu einem Dach und kaum mehr, lies also die Hüttenbeschreibung vorher.

Sicherheit und Wetter

  • Das Bergwetter schlägt schnell um; nimm warme Schichten, Regenjacke, Essen und Karte selbst auf Tageswanderungen mit.
  • Sag jemandem deine Pläne und Rückkehrzeit und hinterlege für längere Touren ein Intentions-Formular.
  • Verlass dich im Hinterland nicht auf Handyempfang; weite Teile haben keinen.

Leichte Optionen für alle

Du musst weder fit noch erfahren sein, um die Natur hier zu genießen. Kurze, gut ausgebaute Wege führen zu Wasserfällen, Stränden und Aussichtspunkten, oft mit Parkplatz in der Nähe, und viele dauern unter einer Stunde hin und zurück. Die DOC-Website stuft Wanderungen nach Schwierigkeit und Dauer ein, sodass du eine passende für deine Gruppe findest, auch für Familien mit kleinen Kindern.

Geführt oder eigenständig

  • Eigenständige Tageswanderungen und viele Wege sind kostenlos und brauchen nur gutes Schuhwerk und die richtige Kleidung.
  • Geführte Touren kosten mehr, bringen aber Ortskenntnis, Ausrüstung und Sicherheit, was zu Gletscherwanderungen, Höhlentouren und Rafting passt.
  • Auf den Great Walks kannst du eigenständig gehen und Hütten buchen oder ein geführtes Paket mit Lodges und Verpflegung bezahlen.

Tierwelt und Küste

Küste und Wasser sind ein großer Teil der Natur hier. Vielerorts siehst du Robben, Pinguine und Delfine vom Ufer, schnorchelst in Meeresschutzgebieten und fährst bei Kaikoura zu den Walen hinaus. Halte Abstand zur Tierwelt, füttere sie nie und prüfe die Gezeiten, bevor du über Felsküsten oder zu Gezeiteninseln gehst, denn die Flut schneidet manche Wege ab.

Wegzustand, Hüttenbuchungen und Skigebietsöffnungen ändern sich mit Saison und Wetter, prüfe also die Seiten von DOC und MetService sowie etwaige Warnungen, bevor du losziehst.

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