Wellington
Wellington ist Neuseelands Hauptstadt und sein Regierungs- und Kulturz...
Die Region Wellington umfasst die kompakte Hauptstadt an der Südspitze der Nordinsel und das Weinland des Wairarapa hinter den Hügeln im Osten. Wellington ist Regierungssitz und kulturelles Herz des Landes, eingezwängt in ein steiles Hafenbecken. Es ist auch die Verbindung zwischen den Inseln, mit der Cook-Strait-Fähre, die vom Hafen aus zur Südinsel übersetzt.
Te Papa, das Nationalmuseum am Wasser, ist hervorragend und kostenlos. Die Wellington Cable Car fährt hinauf zum Botanischen Garten und zu einem Blick über die Stadt. Das kompakte Zentrum hat eine starke Café- und Essensszene. Über den Remutaka-Hügel ist das Wairarapa um Martinborough ein kleines, aber ernstzunehmendes Weingebiet, bekannt für Pinot Noir.
Das Zentrum Wellingtons ist zu Fuß machbar und hat gute Busse und Bahnen, in der Stadt kommt man also ohne Auto aus. Für die Weingüter im Wairarapa will man ein Auto oder eine Tour, denn Martinborough liegt etwa 1,5 Stunden über den Hügel entfernt. Die Cook-Strait-Fähre nach Picton dauert rund 3,5 Stunden und ist im Sommer ausgebucht, besonders mit Fahrzeug.
Sommer und Herbst sind am ruhigsten, was hier zählt, denn Wellington ist wirklich windig und trägt nicht umsonst den Spitznamen Windy Wellington. Der Frühling kann stürmisch sein. Die Essens- und Kunstszene läuft das ganze Jahr und ist ein guter Grund für einen Besuch in jeder Saison, das Wetter beiseite.
Ein alter narodnz-Forenthread verglich Lebensmittelpreise auf den Wellingtoner Märkten, und das Fazit war ehrlich: Die Stadtmärkte sind nicht immer günstiger als die großen Supermärkte, und ein Korb mit Tomaten, Gurke, Kartoffeln und Karotten kann rund NZ$15 kosten. Auswärts essen und Unterkünfte in der Hauptstadt sind nicht billig, kalkulieren Sie entsprechend. Der Wind ist real, packen Sie also eine winddichte Schicht ein.
Te Papa und der Botanische Garten sind kostenlos, was einen Tag in Wellington bezahlbar hält, und die Cable Car kostet nur ein paar Dollar pro Richtung. Die Stadt ist klein genug zum Laufen, ein Auto braucht man also vielleicht gar nicht, außer für das Wairarapa. Die Cook-Strait-Fähre ist der Hauptposten: Als Fußgänger ist sie günstig, doch ein Auto nach Picton kostet im Sommer weit über NZ$200 und ist ausgebucht, reservieren Sie also früh.
Über den Remutaka-Hügel ist Martinborough ein kompaktes Weindorf, das man mit dem Rad zwischen den Kellertüren umrunden kann, und das weitere Wairarapa hat den Leuchtturm Cape Palliser und eine Robbenkolonie an der Südspitze der Nordinsel. Es ergibt einen entspannten Tagesausflug oder eine Übernachtung von der Stadt, am besten mit eigenem Auto, da der Nahverkehr dort begrenzt ist.
Wellington ist kompakt und zu Fuß machbar, mit guten Bussen und einem Vorortbahnnetz, sodass viele auf einen Mietwagen verzichten, bis sie die Stadt verlassen. Der Flughafen liegt nahe dem Zentrum, etwa 15 Minuten mit dem Auto. Das Wetter wird dem windigen Ruf gerecht, eine winddichte Schicht lohnt sich also in jeder Saison. Leitungswasser ist sicher, Karten werden überall genommen, und die Café-Szene zählt zu den besten des Landes.