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Region Wellington

Wellington

Wellington ist Neuseelands Hauptstadt und sein Regierungs- und Kulturzentrum, dabei klein und gut zu Fuß zu erkunden, gedrängt an einen engen Hafen mit steilen grünen Hügeln, die direkt hinter dem Zentrum aufsteigen. Für seine Größe hat es die dichteste Ansammlung von Cafés, Bars und Craft-Beer-Zapfhähnen des Landes, dazu das Nationalmuseum und einen Ruf für Wind, den die Einheimischen fast mit Stolz tragen.

Das kompakte Raster bedeutet, dass man die Höhepunkte in ein bis zwei Tagen zu Fuß sieht. Te Papa, das Nationalmuseum am Wasser, ist kostenlos und leicht einen halben Tag wert. Die rote Cable Car fährt vom Lambton Quay hinauf zum Botanischen Garten, von wo man durch die Bäume zurück nach unten läuft. Die Cuba Street ist das Zentrum der Café-, Musik- und Secondhand-Szene.

Was man unternehmen kann

  • Einen Vormittag im Te Papa verbringen, dann am Wasser entlang zu den Bars des inneren Hafens gehen.
  • Mit der Cable Car hinauffahren und durch den Botanischen Garten und den Bolton-Street-Friedhof hinabschlendern.
  • Cuba Street und Aro Valley nach Kaffee, Vinyl und kleinen Bars durchstöbern.
  • Mit Auto oder Bus die Südküste zur Robbenkolonie bei Red Rocks abfahren.

Ausflüge in die Umgebung

  • Das Wairarapa über den Remutaka-Pass, für die Weingüter um Martinborough.
  • Die Interislander- oder Bluebridge-Fähre über die Cook Strait nach Picton und zur Südinsel.

Gut zu wissen

Te Papa ist kostenlos, ebenso der Botanische Garten und die Uferwege, sodass man hier einen Tag füllt, ohne viel mehr als für Kaffee und Essen auszugeben. Die Cable Car kostet etwa NZ$6 einfach. Die Fähre über die Cook Strait zur Südinsel dauert rund dreieinhalb Stunden und sollte im Sommer vorab gebucht werden, besonders mit Fahrzeug. Ein Flat White im zentralen Café kostet etwa NZ$5 bis NZ$6, und die Stadt nimmt ihren Kaffee ernst.

Zu den Kosten: Wellington ist nicht billig. Forennutzer, die den Wochenend-Stadtmarkt mit dem Supermarkt verglichen, fanden ihn nicht günstiger und teils teurer, etwa NZ$15 für Tomaten, eine Gurke und je einen Beutel Kartoffeln und Karotten. Nimm den Markt als netten Ausflug, nicht als Sparmaßnahme.

Beste Reisezeit

Wellingtons Wetter ist der Dauerwitz der Stadt und ihr echter Haken. Der Sommer von Dezember bis März bringt die wärmsten und ruhigsten Phasen, mit Tagen um 18 bis 22 Grad und dem Hafen in Bestform; dann lohnt sich die Uferpromenade und die Wanderungen. Der Herbst bringt oft die beständigsten Tage überhaupt. Der Haken ist der Wind: Die Stadt liegt in der Bahn der Cook-Strait-Stürme, und ein Nord- oder Südwind kann in jeder Jahreszeit kräftig blasen und einen sonnigen Tag binnen einer Stunde kalt und grau machen. Der Winter ist selten frostig, eher 6 bis 12 Grad, nass und windig. Nimm in jedem Monat eine winddichte Schicht mit und plane nicht zu starr nach der Vorhersage.

Vor Ort

Wellington ist die fußgängerfreundlichste Stadt des Landes: Zentrum, Uferpromenade, Cuba Street und Te Papa liegen alle einen flachen 20-Minuten-Spaziergang voneinander entfernt, weshalb ein Auto hier mehr stört als hilft. Busse und die Vorortzüge laufen über die Snapper-Karte und erreichen die Hügelvororte und das Hutt Valley. Die Cable Car ist ein kurzer, nützlicher Sprung und zugleich eine Touristenfahrt. Parken im Zentrum ist gebührenpflichtig und knapp, lass das Auto also am Hotel. Der Flughafen liegt nah, etwa 8 Kilometer südöstlich, rund 15 bis 25 Minuten mit dem Airport-Express-Bus oder ein Taxi für NZ$30 bis NZ$45, wobei die einzelne Landebahn exponiert ist und Seitenwind zu Verspätungen führt. Die Fährterminals der Cook Strait sind eine kurze Fahrt oder ein Shuttle vom Zentrum entfernt.

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