Reiseinfos

Unterwegs in Neuseeland

Die Entfernungen in Neuseeland fahren sich länger, als die Karte vermuten lässt, daher prägt die Fortbewegung die ganze Reise. Selbstfahren gibt die meiste Freiheit, Fernbusse sind günstig, Inlandsflüge sparen Tage, und ein paar Panoramazüge sind selbst das Ziel. So wählst du zwischen ihnen.

Das Land wirkt kompakt, doch die Straßen sind langsam, daher mischt ein sinnvoller Plan die Mittel, statt jede Etappe zu fahren. Denk an Zeit, Budget und ob du die Freiheit willst, überall zu halten.

Selbst fahren

Ein Miet- oder Wohnmobil gibt die meiste Freiheit und erreicht Orte, die Busse nicht anfahren. Denk an die kurvigen Straßen: Auckland nach Wellington sind etwa 650 km und ein voller Fahrtag, Queenstown nach Milford Sound nur 290 km, aber rund vier Stunden je Richtung. Sprit kostet rund NZ$2,50 bis NZ$3,00 pro Liter.

Fernbus

  • InterCity betreibt ein landesweites Netz und ist für Alleinreisende ohne Auto die günstigste Option.
  • Hop-on-hop-off-Pässe passen zu einer flexiblen Route zwischen den großen Orten.
  • Es ist langsamer als Fahren und du hängst am Fahrplan, dafür kannst du dich zurücklehnen und die Landschaft ansehen.

Inlandsflüge

Air New Zealand und Billigflieger verbinden die großen Zentren und sparen gegenüber langen Fahrten viel Zeit. Auckland nach Queenstown dauert unter zwei Stunden statt zwei Tagen auf der Straße. Buche früh für die besten Preise und achte auf die kleinen Gepäckgrenzen der billigsten Tickets.

Züge

Neuseeland hat wenige Personenzüge, und sie sind Panoramafahrten statt schneller Transport. Der TranzAlpine zwischen Christchurch und Greymouth quert die Südalpen und ist eine der großen Bahnreisen; Coastal Pacific und Northern Explorer sind die anderen. Sieh sie als Erlebnis, nicht als Pendelweg.

Die Cook-Strait-Fähre

  • Die Fähre zwischen Wellington und Picton verbindet die beiden Inseln und dauert etwa 3,5 Stunden.
  • Buche im Sommer vorab, besonders mit Fahrzeug.
  • Die Überfahrt kann bei schlechtem Wetter rau sein und Fahrten werden manchmal gestrichen.

Verkehr in der Stadt

In den großen Städten brauchst du kein Auto, und Parken kann lästig sein. Auckland und Wellington haben Busse, Bahnen und Fähren, und eine Guthabenkarte (AT HOP in Auckland, Snapper in Wellington) senkt die Preise. In kleineren Orten reichen meist zu Fuß und gelegentlich ein Taxi oder Rideshare.

Eine sinnvolle Kombination

Für viele Reisen ist der einfachste Plan, zwischen den Inseln oder in eine abgelegene Region zu fliegen, um eine lange Fahrt zu sparen, und dann für den Teil mit Freiheit ein Auto zu mieten. Flieg zum Beispiel nach Queenstown, fahr die untere Südinsel und flieg ab Christchurch, statt zurückzufahren. Open-Jaw-Flüge und Einweg-Mietwagen machen das möglich, allerdings fallen Einweggebühren an.

Was zu dir passt

  • Allein mit kleinem Budget: Busse plus gelegentlicher Flug sind oft am günstigsten.
  • Paar oder Familie mit Wunsch nach Freiheit: Mietwagen oder Camper gewinnt meist.
  • Wenig Zeit: flieg die langen Etappen und fahr nur die schönen Stücke.

Reservierungen und Gepäck

Buche die Cook-Strait-Fähre und beliebte Inlandsflüge früh, besonders im Sommer und mit Fahrzeug. Achte bei billigen Flugtickets auf die kleinen Gepäckgrenzen, denn Zusatzgepäck kostet extra. Plane nicht zu eng, denn die langsamen Straßen bestrafen knappe Pläne. Lass an jedem Tag Luft für Stopps und das langsamere letzte Stück in die Berge. Fahrpläne, Preise und Routen ändern sich mit der Saison, prüfe also aktuelle Zeiten und buche beliebte Etappen früh.

Veröffentlicht:
Aktualisiert:
Teilen