Tag 1: Auckland nach Waitomo (200 km, etwa 2,5 Stunden)
Hole den Wagen ab und fahre über den State Highway 1, dann über SH3 nach Süden. Die Straßen sind langsamer, als die Karte vermuten lässt; plane eine niedrigere Durchschnittsgeschwindigkeit ein, sobald du die Autobahn verlässt. Den Nachmittag verbringst du in den Glühwürmchen-Höhlen von Waitomo. Die klassische Glowworm-Cave-Bootstour ist die einfachste Option; Ruakuri ist länger, ruhiger und meist teurer. Prüfe die aktuellen Preise vor der Buchung. Übernachte in Otorohanga oder Waitomo.
Tag 2: Waitomo nach Rotorua über Hobbiton (150 km, etwa 2 Stunden Fahrt)
Fahre nach Matamata zur gebuchten Hobbiton-Tour (im Sommer unbedingt vorab buchen; Preise ändern sich). Sehr touristisch, aber die Gärten sind gut gepflegt. Nachmittags weiter nach Rotorua. Der Ort riecht nach Schwefel; nach kurzer Zeit bemerken viele Besucher es kaum noch. Kostenlose Thermalbereiche findest du im Kuirau Park, falls du keinen Eintritt zahlen willst.
Tag 3: Rotorua
Ein ganzer Tag hier. Wai-O-Tapu hat besonders farbige Becken; geh früh, bevor die Reisebusse kommen. Ein Māori-Kulturabend mit Hāngī-Essen kann ein guter Plan für den Abend sein. Te Puia am anderen Ende der Stadt ist besonders gut für den Pōhutu-Geysir und Māori-Schnitzkunst, also wähle bei knappem Budget einen der Geothermalparks.
Tag 4: Rotorua nach Taupō (80 km, etwa 1 Stunde)
Kurze Fahrt, also halte an den Huka-Wasserfällen und am kostenlosen Spa Park, wo ein Thermalbach auf den kalten Fluss trifft. Der Lake Taupō ist gut für einen ruhigen Nachmittag. Das ist dein leichter Tag; plane ihn nicht voll.
Tag 5: Taupō und Tongariro
Bei klarem Wetter und guter Kondition ist das Tongariro Alpine Crossing eine 19,4 km lange Wanderung von sieben bis acht Stunden, meist mit nötigem Shuttle. Prüfe die Vorhersage ehrlich; die Strecke ist ungeschützt und wird bei Wind oder Wolken gefährlich. Bei schlechten Bedingungen lieber auslassen und Taupō genießen, statt es zu riskieren.
Tag 6: Taupō nach Wellington (375 km, etwa 4,5 Stunden)
Die längste Fahrt der Woche. Mach Pause in Tūrangi oder im Manawatū. Erreiche Wellington am späten Nachmittag. Die Hauptstadt ist kompakt und gut zu Fuß zu erkunden, sobald du geparkt hast.
Tag 7: Wellington
Das Museum Te Papa ist kostenlos und ausgezeichnet. Fahr mit der Standseilbahn hoch zum Botanischen Garten und geh zu Fuß zurück. Wellington ist bekannt für Kaffee, Bars und gutes, unkompliziertes Essen. Plane also Zeit für ein paar gute Mahlzeiten ein. Von hier aus fliegst du ab.
Praktische Hinweise
Insgesamt fährst du in der Woche rund 850 bis 1.000 km. Das ist für sieben Tage gut zu bewältigen. Die längste Einzelstrecke ist Taupō nach Wellington, kombiniere sie also nicht mit einer großen Wanderung am selben Tag. Kraftstoff- und Mietwagenpreise ändern sich häufig, deshalb vor der Fahrt aktuelle Werte prüfen. Buche Hobbiton und jeden Tongariro-Shuttle von Dezember bis Februar im Voraus, da beide ausgebucht sein können.
Zur Reisezeit: Diese Runde ist von Oktober bis April am besten. Im Winter geht es auch, aber das Tongariro Crossing erfordert dann alpine Ausrüstung und Schneeerfahrung, und kurze Tage verkürzen die nutzbare Fahrzeit. Hast du nur fünf statt sieben Tage, lass Tongariro und eine Rotorua-Nacht weg, der Rest der Route bleibt stimmig. Nimm eine Zahlungskarte mit; viele kleine Cafés nehmen kein Bargeld mehr, und Parken in Wellington und Auckland zahlt man per App oder Automat.