Tag 1 bis 2: Auckland
Erhole dich vom Flug. Sieh dir den Hafen an, nimm die Fähre nach Devonport und fahr für einen halben Tag in die Waitākere Ranges oder zum Strand von Piha. Hetze am ersten Tag nicht nach Süden; Jetlag und fremde Straßen passen nicht zusammen.
Tag 3: Auckland nach Rotorua (235 km, etwa 3 Stunden)
Fahrt nach Süden, mit optionalem Hobbiton-Stopp in Matamata (vorab buchen). Lass dich in Rotorua für Thermalparks und Māori-Kultur nieder.
Tag 4: Rotorua nach Taupō (80 km, etwa 1 Stunde)
Ein leichter Tag. Huka-Wasserfälle, der See und ein Bad im Thermalbach. Nutze die Zeit zum Ausruhen vor den längeren Fahrten.
Tag 5: Taupō nach Wellington (375 km, etwa 4,5 Stunden)
Die lange Etappe der Nordinsel. Mach Pause im Manawatū. Erreiche Wellington und gib den Wagen ab oder behalte ihn, je nach Fährplan.
Tag 6: Wellington und die Cook-Strait-Fähre
Verbringe den Vormittag im Te Papa, nimm dann die Nachmittagsfähre nach Picton (3,5 Stunden, im Sommer vorab buchen, rund NZ$60 pro Person plus Fahrzeug). Die Fahrt durch die Marlborough Sounds am Ende ist der landschaftliche Teil.
Tag 7: Picton nach Kaikōura (155 km, etwa 2 Stunden)
Fahrt die Ostküste hinunter. Kaikōura ist der Ort für Walbeobachtung und Robben. Die Küstenstraße wurde nach dem Erdbeben von 2016 erneuert und ist in gutem Zustand.
Tag 8: Kaikōura nach Christchurch (180 km, etwa 2,5 Stunden)
Weiter nach Süden nach Christchurch. Das wiederaufgebaute Zentrum lohnt einen Spaziergang; die Geschichte des Wiederaufbaus und der Botanische Garten sind kostenlos.
Tag 9: Christchurch nach Lake Tekapo (230 km, etwa 3 Stunden)
Landeinwärts ins Mackenzie Country. Tekapo und Lake Pukaki sind die Fotostopps. Bleib für den Sternenhimmel.
Tag 10: Tekapo nach Wanaka über Mount Cook (300 km, etwa 4 Stunden mit Umweg)
Umweg zum Aoraki/Mount Cook für die Hooker-Valley-Wanderung, dann weiter über den Lindis Pass nach Wanaka. Ein langer, aber lohnender Tag.
Tag 11: Wanaka nach Queenstown (70 km, etwa 1 Stunde)
Kurze Fahrt über die Crown Range. Lass dich für zwei Nächte in Queenstown nieder.
Tag 12: Tagesausflug zum Milford Sound
Ein sehr langer Tag ab Queenstown (rund 12 Stunden hin und zurück). Viele nehmen den Bus, um sich auszuruhen; selbst fahren heißt früher Start über Te Anau. Buche die Bootsfahrt. Wenn das zu viel ist, übernachte stattdessen vorab in Te Anau.
Tag 13: Queenstown
Ein Puffertag für Aktivitäten, Wetter oder einfach zum Durchatmen. Wege rund um den See sind kostenlos; Gondel und Sommerrodelbahn sind ein faires Familienangebot.
Tag 14: Abreise aus Queenstown
Flieg von Queenstown nach Hause, um Umwege zu vermeiden. Bleibt Zeit, ist die Fahrt nach Glenorchy am Morgen ein ruhiger, passender Abschluss.
Praktische Hinweise
Insgesamt fährst du rund 2.000 km plus Fähre, dünn genug verteilt, dass kein einzelner Tag brutal ist außer der Milford-Rückfahrt. Gabelflüge nach Auckland und ab Queenstown kosten mehr als ein Hin- und Rückflug, sparen aber zwei Tage Umweg, was sich bei dieser Länge lohnt. Buche die Cook-Strait-Fähre und die Milford-Bootsfahrt, sobald die Daten feststehen; beide sind im Sommer ausverkauft. Rechne mit rund NZ$200 bis NZ$300 pro Tag und Person, in Queenstown mehr.
Schrumpfen die vierzehn Tage auf zehn, lass Kaikōura und die Westküste weg und behalte das Rückgrat aus Auckland, Rotorua, Fähre, Tekapo, Mount Cook und Queenstown. Der ehrliche Fehler vieler Erstreisender ist, die ganze Strecke je eine Nacht pro Ort zu buchen; dann packst du den ganzen Urlaub. Gönn dir mindestens zwei Stopps mit zwei Nächten, damit manche Morgen nicht dem Auto gehören.